St. Antonius Eichwalde & St. Elisabeth Königs Wusterhausen

 

Glocken

St. Elisabeth Königs Wusterhausen – Geschichte der Glocken

Der Kirchenvorstand der Gemeinde entschloss sich noch während der Planungsphase für das neue Gotteshaus, zeitgleich auch Glocken anzuschaffen.

Die finanziellen Mittel der Gemeinde waren durch den Kirchneubau nahezu aufgebraucht. Aus diesem Grund fiel die Wahl auf Stahlglocken, die um einiges preiswerter waren, als Bronzeglocken. Den Auftrag die Glocken zu gießen, erhielt die Gießerei „Schilling & Lattermann“ in Apolda.

Gegossen wurden drei Glocken, die in der Klangfolge dem „Te deum“ nachempfunden war.

Geweiht wurden die Glocken vom Erzpriester Metzner am 11. April 1937.

Das neue Geläut trug die Namen Michael, Paulus und Bonifatius.

Die Glockeninschriften lauten:

„Michael heiße ich, wer ist wie Gott, rufe ich. Für Gottes Ehre kämpfe ich.“

Paulus ist mein Name, Christus, der gekreuzigte, der Auferstandene. Gott meine Predigt.“

„Bonifatius bin ich genannt. Die frohe Botschaft trag ich ins Land.“

Die technische Lebensdauer von Stahlglocken beträgt durchschnittlich etwa achtzig Jahre. Aus diesem Grund entschloss sich der Kirchenvorstand im Jahr 2012, Schritte für die Neuanschaffung eines neuen Glockengeläuts zum 80-jährigen Kirchweihjubiläum einzuläuten.

Im April 2017 wurden durch die Glockengießerei Rincker im hessischen Sinn, drei neue Glocken aus Bronze für die Kirche gegossen. Geweiht wurden sie am 2.Juli 2017 von Erzbischof Dr. Heiner Koch. Die neuen Glocken sollen mit ihrer Namensgebung eine Brücke aus der Vergangenheit in die Gegenwart schlagen.  

Die Glocken sind für die Glockenweihe geschmückt
Die Glocken sind für die Glockenweihe geschmückt ( N. Seyer 2017 )

















Die große Glocke heißt wie die alte Glocke „St. Michael“. Auch die Glockeninschrift ist dieselbe.

Die mittlere Glocke trägt den Namen „Seliger Bernhard Lichtenberg“ und ehrt damit den Domprobst der Hedwigskathedrale, der auch den Grundstein für unsere Kirche legte.Der Glockenspruch folgt dem Motto des Domprobstes: „Ich werde immer meinem Gewissen folgen.“

Die kleine Glocke wurde auf den Namen der Heiligen Hedwig getauft. Der Name erinnert an die Hedwigskapelle in Bestensee, die seit langen Jahren Teil der Gemeinde ist. Die Glockeninschrift lautet: „Ich diene den Menschen aus Liebe zum Herrn“.

Pünktlich zum 80-jährigen Kirchweihjubiläum erklang das neue Geläut am 6.August 2017.

Die drei alten Stahlglocken fanden ihren neuen Platz auf dem Kirchgrundstück.

Norbert Seyer


Die kleine Glocke wird in die Turmstube geschoben
Die kleine Glocke wird in die Turmstube geschoben (D. Hasselberg 2017 )
Einheben der Glocken mit einem Autokran
Einheben der Glocken mit einem Autokran ( D. Hasselberg 2017 )

 

Info zur Glocken Spende
Glocken-spende.pdf [ 1.1 MB ]


Der Glockenguss 2017/04

Das Fernsehen ( Stadtfernsehen Salzkotten e.V.) der andere Gemeinde die auch Glocken gegoßen haben, ein Bericht veröffentlich, wo auch verschiedene KWer und EWer zu sehen.

Danke an saelzer.tv