St. Elisabeth Königs Wusterhausen & St. Antonius Eichwalde

 

In diese schwierige Zeit stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung, gerade auch denjenigen, die vielleicht in dieser Zeit unter der Einsamkeit besonders leiden.

Kontakt:

Pfarrbüro St. Elisabeth Tel. (03375) 293159 dienstags (9.00 bis 16.00 Uhr) und donnerstags (9.00 bis 12.00 Uhr)

Pfarrbüro St. Antonius Tel. (030) 6758061 mittwochs (9.00 bis 14.00 Uhr)

Pfarrer Tel. (03375) 214796 oder Handy 0175 4721655

Gemeindereferentin Handy 0170 5725872

Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in unseren Pfarreien.

Mindestens bis zum 30.04.2020 fallen alle Gottesdienste aus, das Österliche Triduum miteingeschlossen.

Die Firmung fällt am 19.04.2020 aus. Uns wird zu gegebener Zeit ein neuer Termin vom Erzbischof genannt werden, wann die Firmung stattfinden kann.

Mindestens bis zum 15.05. fällt die Erstkommunionvorbereitung aus. Mitte April erfolgt eine Bewertung der Lage seitens der Leitung des Bistums, ob die Erstkommunionfeier nach dem 15. Mai stattfinden darf.

Jegliche Treffen der Gruppen der Gemeinde fallen mindestens bis zum 30.04.2020 aus.

Auch jede Vermietung der Räumlichkeiten der Gemeinden fällt mindestens bis zum 30.04.2020 aus.

Die Kirchen werden zum persönlichen Gebet geöffnet, solange dies von den staatlichen Bestimmungen zugelassen wird. Wir bitten sie zu achten, dass der nötige Abstand zwischen den Betenden gewährleistet wird:

St. Elisabeth am Dienstag und am Freitag von 8.00 bis 9.00 Uhr und Sonntag 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr

St. Antonius am Mittwoch und am Donnerstag von 9.00 bis 10.00 Uhr und am Sonntag von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr.

Liebe Gemeinde, liebe Gäste,

ich lade Sie ein, in diesen Maßnahmen nicht nur eine Einschränkung der eigenen Freiheit, sondern auch ein Werk der Liebe zum Nächsten und zu sich selbst zu sehen. Wir sind gerufen uns zu schützen und den Nächsten nicht zu gefährden.

In dieser Zeit sind wir besonders gefragt, den hilfsbedürftigen, alten und kranken Menschen zur Seite zu stehen, natürlich ohne sie selbst dadurch zu gefährden. Seien Sie aufmerksam für sie, achten Sie auch auf möglicherweise einsame oder deprimierte Menschen. Halten Sie telefonisch Kontakt, interessieren Sie sich für ihre Lage, physisch und geistlich. Bieten Sie den besonders Gefährdeten an, Risikosituationen möglichst zu vermeiden, indem Sie einen Gang zur Apotheke, einen Einkauf oder ähnliches für sie übernehmen. Zugleich bitte ich uns alle aufzupassen, dass nicht wir selbst zum Risiko für unsere Nächsten werden.

Nicht selten wird gesagt, dass man nicht weiß, was man hat, bis man es verloren hat. Vielleicht ist uns diese Zeit der Enthaltsamkeit der heiligen Kommunion und des Beschränktseins auf die geistige Kommunion eine Hilfe, um uns zu fragen, was bedeutet mir die heilige Kommunion. Vielleicht entdecken wir, dass wir sie oft unvorbereitet und aus Routine empfangen haben, dass eigentlich schon viel zu lange Zeit verstrichen ist seit der letzten Beichte. Dass ich zu leichtfertig immer wieder zum Kommunizieren nach vorne mitgegangen bin. Dass die Kommunion viel zu oft selbst verständlich war und viel zu wenig gut überlegt war. Vielleicht, um den Erzbischof zu zitieren, auch hier ist weniger mehr. Diese Zeit kann dazu nutzen, die Sehnsucht nach der Kommunion zu entflammen, deren Fehlen wahrzunehmen. Sie kann uns stärken, die Beziehung zu Christus durch Gebet, Hl. Schrift, gestreamte Gottesdienste und ähnliches zu leben. Das jetzige Weniger mag uns, wenn die Zeit es wieder erlaubt, zu einem mehr bewussten Empfang des Leibes Christi führen.

Ihr / Euer

Pfr. Alfredo Nava Mediavilla