St. Elisabeth Königs Wusterhausen & St. Antonius Eichwalde

 

 

 

Liebe Gemeinde und liebe Gäste,

schön, dass Sie auf unserer Webseite vorbeischauen. Lange standen hier die Hinweise zum COVID-19 gerechten Gottesdienstbesuch. Ich muss gestehen, dass es für mich selber erdrückend war, immer wieder unsere Homepage aufzurufen und wieder die Hinweise zu sehen, unter welchen Vorsichtsmaßnahmen jetzt Gottesdienste stattfinden dürften. Schon länger hatte ich den Wunsch, die Begrüßung auf der Homepage zu verändern, aber fehlte mir irgendwie der Anlass. Ich kann mir vorstellen, dass es einigen von Ihnen genauso ergangen ist. Mittlerweile haben wir alle Vorsichtmaßnahmen verinnerlicht und ich hoffe, dass es genügt, sie zu verlinken, für diejenigen, die ein Blick auf sie werfen möchten.

In der Dienstbesprechung hatten wir gemeinsam überlegt, dieser Adventszeit eine besondere Note zu verpassen. Jeder von uns, in der Seelsorge hauptamtlich Tätigen, wird an einem Adventssonntag die Begrüßung auf unserer Homepage gestalten. So werden ganz unterschiedliche Aspekte zum Vorschein kommen, denn ich kann mir gut vorstellen, dass jeder von uns diese Zeit ganz anders lebt.

Wie Sie vielleicht schon wissen, lebt man in Spanien die Adventszeit schon als eine liturgische Zeit, aber diese findet kaum Resonanz in den Häusern und privat im Leben der Gläubigen. Es gibt kaum Bräuche, die in der Adventszeit stattfinden. Vielmehr konzentrieren sich die Bräuche und Familientraditionen dort auf die vielen Feste, die zur Weihnachtszeit gehören (Heilig Abend und Weihnachten, das Fest der Unschuldigen Kindern, das Fest der Heilige Familie, Silvester und das Fest der Gottesmutter, die Heiligen drei Könige und das Fest der Taufe des Herrn. Zu all diesen Festen gibt es Bräuche, die daran gebunden sind). Aber die Adventszeit fällt dort oft sehr flach. Es ist die Zeit der Vorbereitung, der Einkäufe, der Hektik…

Um diese Zeilen vorzubereiten, habe ich kurz gelesen, was in Kompendium des Katechismus‘ der Katholischen Kirche über die Adventszeit gesagt wird. Und war erstmal etwas enttäuscht, denn genauso wie in Spanien sind die Aussagen zu der Adventszeit sehr wenige und sehr kurz. Auch der Katechismus der katholischen Kirche widmet nur zwei kurze Punkte zur Adventszeit. (Ich hoffe, dass Sie jetzt neugierig geworden sind und ein unaufhaltsames Verlangen bekommen haben, selbst zu blättern oder im Internet zu suchen, um zu entdecken, was dort steht.)
Bei mir ist ein einziges Wort hängen geblieben: Hoffnung. Die Adventszeit ist die Zeit der Hoffnung. Die ganze Erfahrung Gottes, die das Volk Israel gemacht hat, spricht von diesem immer näher werdenden Gott. Die ganze Hoffnung auf Gott wandelt sich in Erwartung Gottes, denn er hat sich immer offenbart, als der, der kommt, entgegenkommt bzw. als der ich bin, der ich bin da. Das ganze erste oder Alte Testament konzentriert sich in diesen vier Wochen. Die ganze Spannung, Erwartung und Hoffnung, die Israel über Jahrtausende entwickelt, gelernt hat. Es war nicht auf einmal da. Gott hat Israel erzogen zu hoffen, zu erwarten. Er hat eine Geschichte mit ihnen und mit uns gemacht, wo sie gelernt haben, Ausschau nach Gott zu halten. Aber mit der Hoffnung, mit der Gewissheit, mit der durchlebten Erfahrung, dass er sich schon auf den Weg auf sie zu gemacht hat.

Hoffnung ist etwas, dass auch wir im Jahr 2020 gerne haben können, denn unsere Hoffnung, unter anderem auf Zukunft, hat in diesem Jahr ganz schön gelitten. Diese Adventszeit kommt, so hoffe ich, um die Flamme der Hoffnung in unseren Herzen anzuzünden. Dass wir wieder hoffen können mit der Gewissheit, dass der, der kommen soll, schon längst da ist.
Ich wünsche Ihnen einen hoffnungsvollen ersten Adventssonntag und Adventszeit!

Ihr / Euer
Pfr. Alfredo Nava Mediavilla






Öffnungszeiten der Kirchen und Beichtgelegenheit

Die Kirchen sind von Dienstag bis Freitag nach dem Gottesdienst bis 10.00 Uhr zum persönlichen Gebet geöffnet. Wir bitten Sie, darauf zu achten, dass der nötige Abstand zwischen den Betenden gewährleistet wird. Zu den Öffnungszeiten ist auch der Empfang des Bußsakraments in der Sakristei möglich. Sprechen Sie dann bitte Pfr. Nava Mediavilla dazu an. Er ist immer zu den Öffnungszeiten in der Kirche.

ab August ist wieder Vorabendmesse in Eichwalde. Im normalen Rhythmus. Jeden 2. und, wenn vorhanden, 5. Samstag im Monat. Der erste zutreffende Samstag wäre dann der 08. August.

Vorabendmesse am Samstag um      18.00 Uhr in St. Elisabeth

                                                           Jeden 2. und, wenn vorhanden, 5. Samstag im Monat in St. Antonius

Sonntagsmessen:                              08.30 Uhr in St. Antonius

                                                          10.30 Uhr in St. Elisabeth    







radio horeb Leben mit Gott
In radio Horeb werden auch Gottesdienste aber über Radio angeboten. Wie können Sie radio horeb empfangen?
plakat_empfangen_moeglichkeit_corona.pdf (509.92KB)
radio horeb Leben mit Gott
In radio Horeb werden auch Gottesdienste aber über Radio angeboten. Wie können Sie radio horeb empfangen?
plakat_empfangen_moeglichkeit_corona.pdf (509.92KB)